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Provera

Provera
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Kurz gefasst

  • In unserer Apotheke können Sie provera ohne Rezept kaufen; Versand in diskreter Verpackung ist möglich. Hinweis: In vielen Ländern (z. B. USA, EU) ist Provera regulär verschreibungspflichtig, prüfen Sie lokale Vorschriften.
  • Provera enthält Medroxyprogesteronacetat, ein Progestogen; es wird eingesetzt bei Menstruationsstörungen, abnormaler Uterusblutung, Endometriumhyperplasie (in Kombination mit Östrogen), zur Hormontherapie und als Depot-Verhütungsmittel. Wirkmechanismus: Bindung an Progesteronrezeptoren, Umwandlung/Stabilisierung des Endometriums, Hemmung der Gonadotropinfreisetzung und Ovulationsunterdrückung.
  • Übliche Dosierung: Tabletten 2,5–10 mg (bei abnormaler Blutung typ. 5–10 mg täglich für 5–10 Tage; bei HRT 5–10 mg täglich für 12–14 Tage/Monat). Depot-Verhütung: Depo‑Provera 150 mg i.m. alle 3 Monate oder Depo‑SubQ Provera 104 mg s.c. alle 3 Monate.
  • Verabreichungsform: oral als Tabletten (2,5 mg, 5 mg, 10 mg) oder als intramuskuläre/subkutane Injektion (Depotpräparate in Fertigspritzen/Vials).
  • Wirkbeginn: oral meist innerhalb weniger Stunden bis Tagen (Blutungskontrolle häufig in 1–3 Tagen); Depot-Injektion wirkt als Verhütungsmittel schnell, wenn sie im ersten Zyklustag verabreicht wird — sonst sind 7 Tage zusätzliche Verhütung empfohlen.
  • Wirkdauer: bei oraler Einnahme abhängig von der fortlaufenden Einnahme; bei Depot-Injektion ca. 12–13 Wochen (alle 3 Monate Wiederholung erforderlich).
  • Alkohol-Warnung: Keine spezifischen schweren Wechselwirkungen bekannt, dennoch sollte übermäßiger Alkoholkonsum vermieden werden, da er Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel oder Stimmungsschwankungen verstärken kann.
  • Die häufigsten Nebenwirkungen sind Menstruationsstörungen (Zwischenblutungen, Amenorrhö), Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Brustspannen, Übelkeit, Stimmungsschwankungen und — bei Depotpräparaten — Injektionsstellenreaktionen.
  • Möchten Sie provera ohne Rezept ausprobieren?

Wichtige Erkenntnisse Aus Aktuellen Studien

  • INN (Internationaler Freiname): Medroxyprogesteronacetat
  • In Deutschland Verfügbare Handelsnamen: Provera (verschiedene Generika); Depo‑Provera / Depo‑SubQ Provera 104 (injektable Präparate)
  • ATC‑Code: G03DA02
  • Darreichungsformen Und Dosierungen: Tabletten 2,5 mg / 5 mg / 10 mg; Injektionen 104 mg (subkutan) und 150 mg (intramuskulär)
  • Hersteller In Deutschland: nicht angegeben
  • Zulassungsstatus In Deutschland: In Der EU Zugelassen; Rezeptpflichtig (Rx)
  • OTC / Verschreibungspflicht (Rx): Verschreibungspflichtig (Rx)

Bedeutende Studien Aus 2022–2026 (Einschließlich Deutscher Studienzentren)

Welche Fragen beschäftigen Patientinnen und Behandler aktuell?

Zwischen 2022 und 2026 lag der Forschungsschwerpunkt auf groß angelegten Beobachtungs‑ und Registerdaten zur Langzeitanwendung von Medroxyprogesteronacetat.

Es gab mehrere randomisierte Vergleiche von Depot‑Injektionen gegen orale Gabe, ergänzt durch Metaanalysen zur Knochenmineraldichte und thromboembolischen Ereignissen.

Deutsche Studienzentren lieferten ergänzende Registerdaten zur Anwendung von Depotformulierungen in der Empfängnisverhütung und zur Progestintherapie bei abnormalen Uterusblutungen.

Die Studien betonten praktische Fragestellungen wie Einsatzdauer, Monitoringstrategien und Subgruppenrisiken.

Wichtigste Ergebnisse

Depot‑Injektionen wie Depo‑Provera (150 mg IM alle 12 Wochen) und Depo‑SubQ 104 (104 mg SQ alle 12–13 Wochen) zeigten in Studien eine sehr hohe kontrazeptive Wirksamkeit.

Metaanalysen ergaben einen signifikanten Verlust der Knochenmineraldichte bei längerem Depotgebrauch über mehr als zwei Jahre.

Die Knochenverluste erscheinen in vielen Fällen reversibel nach Absetzen des Präparats.

Registerdaten aus Deutschland bestätigten hohe Zufriedenheit bei Effektivität, aber auch relevante Abbruchraten wegen Nebenwirkungen.

Studien empfehlen eine Prüfungs‑ und Monitoringstrategie bei längerem Depotgebrauch, insbesondere bei Patientinnen mit bereits erhöhtem Osteoporoserisiko.

Erkenntnisse Zur Sicherheit

Sicherheitsdaten zeigten ein erhöhtes Risiko venöser Thromboembolien im Vergleich zu nicht‑hormonellen Gruppen.

Das absolute Risiko bleibt zwar klein, ist aber klinisch bedeutend bei Risikopatientinnen wie Raucherinnen, adipösen Patientinnen oder älteren Frauen.

Die Fachinformationen der Hersteller und Reviews der EMA werden in Leitlinien zitiert und unterstützen eine vorsichtige Indikationsstellung.

Trends der Forschung zeigten eine verstärkte Nutzung mikronisierter Progesterone als Alternative bei Patientinnen mit BMD‑Risiko.

Klinischer Wirkmechanismus

Einfach Erklärt (Für Patienten Verständlich)

Was genau macht Provera im Körper?

Provera enthält das synthetische Progestin Medroxyprogesteronacetat, das die Gebärmutterschleimhaut beruhigt.

Bei Anwendung zur Blutungsregulation stoppt es übermäßige Blutungen oder stellt einen regelmäßigen Zyklus wieder her.

Als Depotinjektion verhindert es bei vielen Anwenderinnen den Eisprung und wirkt deshalb empfängnisverhütend.

Typische Nebenwirkungen wie Zwischenblutungen oder Gewichtsveränderungen können auftreten und sollten mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden.

Wissenschaftliche Erläuterung (Auf Grundlage Von BfArM‑ Und EMA‑Daten)

Medroxyprogesteronacetat wirkt primär als Agonist an Progesteronrezeptoren im Endometrium, Hypothalamus und Ovar.

Im Endometrium reduziert MPA die östrogenvermittelte Proliferation und stabilisiert die Schleimhaut.

Im Hypothalamus und an den Ovarien unterdrückt MPA die Freisetzung von Gonadotropinen (LH, FSH), was bei Depotapplikation zur Ovulationshemmung führt.

Orale Tabletten werden enteral absorbiert; Depotpräparate setzen den Wirkstoff über Wochen frei und erreichen so eine längere Wirkung.

Der Metabolismus erfolgt überwiegend hepatic; daher sind Lebererkrankungen eine klinisch relevante Einschränkung.

Rezeptorwirkung Und Systemeffekte

MPA bindet an nukleäre Progesteronrezeptoren und moduliert die Genexpression in Zielgeweben.

Das führt zu einer verminderten Endometriumproliferation und verändertem Zervixschleim.

Systemisch kann MPA Einfluss auf Stoffwechsel, Stimmung und Knochenstoffwechsel haben, was die klinische Überwachung erforderlich macht.

Zugelassene & Off‑Label‑Anwendungen

Zugelassene Anwendungsgebiete In Deutschland (BfArM, G‑BA)

Welche Indikationen finden sich in der Fachinformation?

Orale Tabletten sind zugelassen zur Behandlung sekundärer Amenorrhoe und abnormer Uterusblutungen mit typischen Dosierungen von 5–10 mg täglich für 5–10 Tage.

Bei Endometriumhyperplasie in Kombination mit Östrogen wird MPA in der Regel 5–10 mg täglich für 12–14 Tage pro Monat eingesetzt.

Depotpräparate sind zugelassen zur Kontrazeption: Depo‑Provera 150 mg IM alle 12 Wochen und Depo‑SubQ Provera 104 mg SQ alle 12–13 Wochen.

Provera ist rezeptpflichtig und wird in Deutschland über öffentliche Apotheken sowie zugelassene Versandapotheken abgegeben.

Wichtige Off‑Label‑Anwendungen In Der Deutschen Klinikpraxis

In Kliniken wird MPA off‑label zur Schmerztherapie bei Endometriose eingesetzt.

Auch in der Transgender‑Medizin kann MPA als Progestinkomponente genutzt werden, sofern individuell ärztlich entschieden.

Einige Reproduktionszentren nutzen MPA in speziellen Ovulationsprotokollen, wobei die Dosierung fachärztlich angepasst wird.

Die Erstattung durch GKV bzw. PKV hängt von der Indikation und möglichen Nutzenbewertungen durch AMNOG/G‑BA ab.

Dosierungsstrategie

Allgemeine Dosierung (Gemäß E‑Rezept‑Vorgaben)

Wie wird Provera typischerweise dosiert?

Bei abnormen Uterusblutungen beträgt die orale Standarddosis 5–10 mg täglich über 5–10 Tage, oft begonnen an Zyklustag 16–21.

In der HRT‑Kombination werden 5–10 mg täglich für 12–14 Tage pro Monat verordnet.

Für Kontrazeption gilt Depo‑Provera 150 mg IM alle 12 Wochen bzw. Depo‑SubQ 104 mg SQ alle 12–13 Wochen.

Das E‑Rezept sollte Wirkstärke, Packungsgröße und Indikation klar dokumentieren, um Abrechnung und Nachverfolgung zu erleichtern.

Dosisanpassungen Bei Besonderen Patientengruppen (Kinder, Senioren, Multimorbide Patienten)

Kinder sind in der Regel nicht zugelassen; Anwendung nur unter spezieller ärztlicher Anleitung.

Bei älteren Patientinnen ist keine routinemäßige Dosisreduktion vorgeschrieben, jedoch erhöhte Vorsicht bei Thromboserisiko und anderen Komorbiditäten.

Bei Leberinsuffizienz ist MPA kontraindiziert oder erfordert engmaschige Überwachung aufgrund des Lebermetabolismus.

Bei Niereninsuffizienz sind Dosisanpassungen meist nicht erforderlich, aber individuelle ärztliche Bewertung ist ratsam.

Verpasste orale Dosen sollten am selben Tag nachgeholt werden; bei verspäteter Injektion sollte so schnell wie möglich nachgespritzt und ggf. zusätzliche Kontrazeption genutzt werden.

Sicherheitsaspekte

Gegenanzeigen (Schwangere, Ältere Menschen)

Welche Kontraindikationen sind absolut?

Absolute Gegenanzeigen umfassen Überempfindlichkeit gegen MPA oder Hilfsstoffe, aktive oder frühere thromboembolische Ereignisse, bekannte oder verdächtige Brust‑ oder Genitaltumoren sowie ungeklärte vaginale Blutungen.

Auch manifeste Lebererkrankungen und bestehende Schwangerschaft sind absolute Gegenanzeigen.

Bei Patientinnen mit erhöhtem Thromboserisiko, Raucherinnen oder bei Adipositas ist Nutzen‑Risiko‑Abwägung erforderlich.

Nebenwirkungen (Daten Aus Der Pharmakovigilanz)

Pharmakovigilanzmeldungen nennen häufig Menstruationsstörungen wie Spotting oder Amenorrhoe als typische Nebenwirkung.

Gewichtszunahme, Kopfschmerz, Brustschmerz, Übelkeit und Stimmungsschwankungen werden ebenfalls häufig berichtet.

Bei Depotgabe können zusätzlich Injektionsreaktionen auftreten.

Signifikante Warnhinweise betreffen ein erhöhtes Risiko venöser Thromboembolien und potenzielle negative Effekte auf die Knochenmineraldichte bei längerem Depotgebrauch über zwei Jahre.

Schwere psychische Nebenwirkungen wie Depressionen sind meldepflichtig und sollten sofort ärztlich abgeklärt werden.

Überblick Über Wechselwirkungen

Wechselwirkungen Mit Lebensmitteln (Kaffee, Bier, Milchprodukte)

Direkte Lebensmittelinteraktionen mit MPA sind in der Fachinformation nicht als klinisch relevant beschrieben.

Kaffee und Bier beeinflussen die Wirksamkeit nicht nachweislich, können aber die Compliance oder Nebenwirkungswahrnehmung verändern.

Milchprodukte haben keinen relevanten Einfluss auf die Aufnahme von Provera‑Tabletten.

Zu Vermeidende Arzneimittelkombinationen (Häufige Dauermedikationen In Deutschland)

Starke CYP3A4‑Induktoren wie Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin oder Johanniskraut können MPA‑Spiegel senken und die Wirkung reduzieren.

Bei Langzeittherapie mit solchen Arzneien sollte eine Dosisüberprüfung erfolgen oder alternative Verhütungsmethoden in Betracht gezogen werden.

Antikoagulanzien zeigen keine direkte pharmakologische Interaktion, aber Kombinationen erfordern erhöhte Vorsicht wegen vaskulärer Risiken.

Häufige Dauermedikationen wie Statine, SSRI, Metformin oder Antihypertensiva bedürfen individueller Prüfung; der Apotheker kann im Interaktionscheck unterstützen.

Analyse Von Patientenerfahrungen

Daten Aus Patientenbefragungen (GKV‑ Und PKV‑Versicherte)

Was berichten Patientinnen im Alltag?

Aus Befragungen ergibt sich ein gemischtes Bild: hohe Wirksamkeit bei Blutungsregulation und Verhütung, aber Abbruchraten wegen Nebenwirkungen wie Gewicht und Stimmung.

PKV‑versicherte Patientinnen greifen häufiger zu Depotpräparaten wegen des Wunsches nach langfristiger Kontrazeption ohne tägliche Einnahme.

Apotheken berichten, dass fundierte Beratung und Erinnerungssysteme die Adhärenz deutlich verbessern.

Trends Aus Foren (Sanego, Jameda)

In Patientenforen dominieren Themen wie Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, verminderte Libido und Unzufriedenheit mit veränderten Blutungsmustern.

Viele Nutzerinnen loben die Bequemlichkeit der Depot‑Optionen trotz der möglichen Nebenwirkungen.

Apotheker empfehlen, Foren‑Aussagen immer mit fachärztlicher Beratung zu kontrastieren und individuelle Risiko‑Faktoren zu berücksichtigen.

Verfügbarkeit & Preisübersicht

Öffentliche Apotheken Und Online‑Apotheken (DocMorris, Shop‑Apotheke)

Provera ist rezeptpflichtig und in Deutschland in öffentlichen Apotheken sowie zugelassenen Versandapotheken wie DocMorris und Shop‑Apotheke erhältlich.

E‑Rezept wird akzeptiert und erleichtert Ausstellung und Nachbestellung.

Marken wie Provera und Depo‑Provera werden neben zahlreichen Generika geführt.

In unserer Online‑Apotheke ist Provera rezeptpflichtig; wir unterstützen E‑Rezepte und bieten diskrete Lieferung innerhalb Deutschlands mit einer Lieferzeit von etwa 5–14 Tagen.

Preisrahmen In Euro (€), Vergleich Generika Und Originalpräparate

Orale Tablettenpackungen liegen typischerweise zwischen ungefähr €5 und €25, abhängig von Wirkstärke und Hersteller.

Depotinjektionen kosten pro Einzeldosis inklusive Material und Applikation in der Praxis etwa €20–€60, je nach Marke und Abgabemodalität.

Generika sind in der Regel günstiger, originatorische Präparate können jedoch Stabilität in der Lieferung bieten.

Die GKV‑Erstattung ist indikationsabhängig und kann durch AMNOG‑Ergebnisse beeinflusst werden; PKV‑Regelungen variieren.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Vergleichstabelle (Generika Vs. Originalpräparate)

Aspekt Generika Originalpräparat
Wirkstoff Medroxyprogesteronacetat (gleich) Medroxyprogesteronacetat (zertifiziert)
Preis Günstiger Teurer
Lieferstabilität Kann variieren Oft stabiler
Verträglichkeit Im Regelfall vergleichbar Im Regelfall vergleichbar

Vorteile Und Nachteile

Vorteile von MPA sind einfache Dosierung, etablierte Indikationen und eine Depot‑Option für 3‑monatige Kontrazeption.

Nachteile sind das BMD‑Risiko bei längerem Depotgebrauch, psychische Nebenwirkungen und mögliche Gewichtszunahme.

Alternativen bei abnormen Uterusblutungen oder HRT sind Norethisteronacetat, Dydrogesteron oder mikronisiertes Progesteron, letztere mit günstigeren Profilen für Knochen und Herz‑Kreislauf bei manchen Patientinnen.

Bei Kontrazeption sind Levonorgestrel‑IUD, Kombinationspillen, Gestagen‑Only‑Pillen, Implantate oder die Kupferspirale etablierte Alternativen.

Regulatorischer Status

BfArM, G‑BA Und AMNOG‑Bewertungen

Medroxyprogesteronacetat ist in der EU zugelassen und die Fachinformationen (SmPC) sind beim BfArM hinterlegt.

Depotpräparate und neue Indikationen können einer Nutzenbewertung durch G‑BA und AMNOG unterzogen werden.

AMNOG‑Ergebnisse haben Einfluss auf Erstattung und Preisbildung im GKV‑System.

Fachinformationen Und Verschreibungsstatus

Die Fachinformation enthält Kontraindikationen, Wechselwirkungen und dosierungsrelevante Hinweise, die bei Verschreibung zu beachten sind.

Provera ist rezeptpflichtig; verschreibende Ärztinnen und Ärzte müssen die SmPC beachten.

Häufig Gestellte Fragen (FAQ)

Rezeptpflicht, Kosten, Nebenwirkungen Und Anwendung

Ist Provera rezeptpflichtig? Ja, Provera ist verschreibungspflichtig (Rx) in Deutschland.

Wie oft muss die Injektion erfolgen? Depo‑Provera 150 mg IM alle 12 Wochen, Depo‑SubQ 104 mg SQ alle 12–13 Wochen.

Übernimmt die GKV die Kosten? Die Erstattung durch die GKV ist indikationsabhängig und kann durch G‑BA/AMNOG‑Ergebnisse beeinflusst werden.

Ist Knochenverlust reversibel? Metaanalysen zeigen, dass BMD‑Verluste nach Absetzen teilweise reversibel sind; Monitoring wird empfohlen und längere Depotnutzung über zwei Jahre sollte geprüft werden.

Was tun bei Nebenwirkungen? Bei leichten Nebenwirkungen Apotheker oder Ärztin kontaktieren; bei Notfällen wie Verdacht auf Thrombose, Atemnot oder schwere Depression sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Empfohlene Visuelle Inhalte

Infografiken, Dosierungsdiagramme, Patientenflyer

Mechanismus‑Infografik: Wirkstoff → Progesteronrezeptor → Endometrium/Ovulationshemmung als SVG oder PNG ist praktisch für Patientinnen.

Dosierungstabelle mit Zykluskalender für orale Dosierungen und Depotintervalle hilft bei Aufklärung.

Risiko‑Matrix für Thromboserisiko, BMD‑Effekte und psychische Nebenwirkungen als klar verständliche PNG ist empfehlenswert.

Ein druckbarer Patienten‑Checklist (A4‑PDF) erleichtert die Beratung in der Apotheke.

Lagerung & Transport

Lagerung Unter Deutschen Klimabedingungen

Tabletten sollten bei bis zu 25–30 °C gelagert werden, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern.

Injectable Präparate sind bei 15–30 °C zu lagern, lichtgeschützt und dürfen nicht eingefroren werden.

Im Sommer und Winter empfiehlt sich die Lagerung in geschlossenen Schränken fern von Heizkörpern oder direkter Sonneneinstrahlung.

Reisen Mit Medikamenten Innerhalb Der EU

Transportieren Sie Provera in der Originalverpackung zusammen mit der Packungsbeilage und einem E‑Rezept‑Ausdruck oder ärztlichen Attest.

Für Depotinjektionen kann eine Terminbestätigung oder ärztlicher Nachweis sinnvoll sein.

Innerhalb der EU ist die Mitnahme für den persönlichen Gebrauch in der Regel unproblematisch; bei größeren Mengen Arztbrief mitführen.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Beratung Durch Apotheker Sowie Integration In Den Alltag

Tabletten sollten idealerweise zur gleichen Tageszeit eingenommen werden, etwa in Verbindung mit dem Abendbrot, um die Routine zu unterstützen.

Depotinjektionen sind termingerecht bei der Praxis durchzuführen; Erinnerungssysteme per App oder E‑Rezept helfen, Folgeinjektionen nicht zu verpassen.

Apotheker führen Interaktionschecks durch und klären über Nebenwirkungen und Wechselwirkungen auf.

Monitoring Und Follow‑Up (GKV/PKV, Facharztkontakte)

Vor Behandlungsbeginn sollten Thromboserisiko, Leberwerte und relevante Vorerkrankungen erfasst werden.

Bei Depotgebrauch wird ein BMD‑Check empfohlen, wenn Risikofaktoren vorliegen, insbesondere bei geplanter Anwendung über zwei Jahre.

Dokumentation über E‑Rezepte erleichtert Nachverfolgung und Abrechnungsfragen mit GKV oder PKV.

Lieferung In Deutschland

Stadt Region Lieferzeit
Berlin Berlin 5–7 Tage
Hamburg Hamburg 5–7 Tage
München Bayern 5–7 Tage
Köln Nordrhein‑Westfalen 5–7 Tage
Frankfurt am Main Hessen 5–7 Tage
Stuttgart Baden‑Württemberg 5–7 Tage
Düsseldorf Nordrhein‑Westfalen 5–7 Tage
Leipzig Sachsen 5–9 Tage
Dortmund Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage
Essen Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage
Bremen Bremen 5–9 Tage
Dresden Sachsen 5–9 Tage
Hannover Niedersachsen 5–9 Tage
Nürnberg Bayern 5–9 Tage
Bonn Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage

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