Calan Sr

Calan Sr

Dosierung
120mg 240mg
Paket
360 pill 180 pill 120 pill 90 pill 60 pill 30 pill
Gesamtpreis: 0.0
  • Calan SR ist in den meisten Ländern verschreibungspflichtig und sollte mit einem Rezept in der Apotheke bezogen werden; in einigen Apotheken wird es jedoch gelegentlich ohne Rezept abgegeben — empfehlenswert ist stets eine ärztliche Verordnung und Beratung.
  • Verwendung: Behandlung von Bluthochdruck, Angina pectoris und bestimmten Herzrhythmusstörungen; Wirkungsmechanismus: Verapamil ist ein nicht-dihydropyridin-Calciumkanalblocker (Phenylalkylamin), der L‑Typ-Calciumkanäle hemmt und so Gefäßtonus, Herzkontraktilität und AV‑Überleitung reduziert.
  • Übliche Dosierung: bei Hypertonie 180–240 mg/Tag (geteilt oder als ER-Tablette einmal täglich); bei Angina meist 80–120 mg dreimal täglich (IR); bei Rhythmusstörungen oft 240–320 mg/Tag in geteilten Dosen; bei Kindern und älteren Patienten dosisangepasst und nur unter Fachaufsicht.
  • Gabeform: oral als sofortfreisetzende Tabletten (z. B. 40, 80, 120 mg) oder als retardierte/extended‑release Tabletten/Kapseln (z. B. 120, 180, 240 mg); retardierte Formen nicht zerkauen oder zerdrücken.
  • Wirkbeginn: sofortfreisetzende Formen meist binnen 30–60 Minuten spürbar; retardierte Formen wirken langsamer, oft innerhalb 2–4 Stunden bzw. erreichen späteres Wirkmaximum.
  • Wirkdauer: bei sofortfreisetzenden Präparaten typischerweise 4–8 Stunden; retardierte/Once‑daily‑Formulierungen können eine Wirkungsdauer von bis zu 24 Stunden bieten.
  • Alkoholhinweis: Alkohol sollte gemieden oder reduziert werden, da er Schwindel, Blutdruckabfall und verstärkte Nebenwirkungen (z. B. Bradykardie, verstärkte Hypotonie) begünstigen kann.
  • Häufigste Nebenwirkung: am häufigsten Verstopfung; weitere häufige Effekte sind Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Knöchelödeme, Übelkeit und Bradykardie.
  • Möchten Sie Calan SR ohne Rezept ausprobieren?
Sendungsverfolgung Verfolgbare Lieferung
Zahlungs- Methoden Visa, MasterCard, Discovery, Bitcoin, Ethereum
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Grundlegende Informationen Zu Calan SR

  • INN (Internationaler Freiname): Verapamil
  • Markennamen (nach Region/Packungsform): Calan, Calan SR (Tabletten, USA; IR und ER: 120 mg, 180 mg, 240 mg); Isoptin, Isoptin SR (Europa, Kanada; IR und ER); Verelan, Verelan PM (USA; ER‑Kapsel); Covera‑HS (USA; ER‑Tabletten); Tarka (USA/Kanada; Kombinationspräparat mit Trandolapril); Vérapamil / Verapamilo / Verapamilum (Frankreich, Spanien, Rumänien, Lateinamerika; unterschiedliche Tablettendosierungen)
  • ATC‑Code: C08DA01 (C = Herz‑Kreislauf; 08 = Calciumkanalblocker; D = Phenylalkylamin‑Derivate; A01 = Verapamil)
  • Darreichungsformen & Stärken: Immediate‑Release Tabletten 40 mg, 80 mg, 120 mg; Extended‑Release Tabletten 120 mg, 180 mg, 240 mg; Extended‑Release Kapseln 120 mg, 180 mg, 240 mg
  • Hersteller & Lieferanten: Pfizer (Calan SR, vorrangig US‑Markt), Abbott, Knoll, Mylan, Sandoz und zahlreiche Generikahersteller.
  • Markennamen Verfügbar In Deutschland: Isoptin/Isoptin SR sowie zahlreiche Generika unter dem INN Verapamil (Hersteller in Deutschland/Europäische Generika: Verapamil ratiopharm, Verapamil Stada, Verapamil Hexal — je nach Verfügbarkeit).
  • Hersteller In Deutschland: Verschiedene Generikahersteller wie ratiopharm, Stada und Hexal führen Verapamil‑Retardpräparate; Originalpräparate wie Calan SR sind primär Importware.
  • Zulassungsstatus In Deutschland: Breit zugelassen für Hypertonie, chronische Angina pectoris und bestimmte supraventrikuläre Tachykardien gemäß EMA/BfArM‑Dokumenten; genaue Packungsvarianten regional unterschiedlich.
  • OTC / Rx‑Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rx) in allen relevanten Märkten.
  • Standarddosierungen (Erwachsene, oral): Hypertonie: 180–240 mg/Tag (ER, einmal täglich oder geteilt). Chronische Angina: IR 80–120 mg dreimal täglich. Arrhythmien (z. B. SVT): 240–320 mg/Tag in geteilten Dosen.
  • Kinder, Ältere, Leber/Nieren: Kinder: seltene, gewichtsbasierte Anwendung nur durch Spezialisten. Ältere: niedrigerer Anfangsdosis empfohlen. Leberinsuffizienz: Dosisreduktion empfohlen; engmaschiges Monitoring.
  • Behandlungsdauer & Schemata: Hypertonie/chronische Angina in der Regel langfristig, Arrhythmiebehandlung abhängig von Indikation und Verlauf.
  • Vergessene Dosis: Bei Erinnerung einnehmen, außer wenn die nächste Dosis kurz bevorsteht; nicht doppelt nehmen.
  • Überdosierung: Medizinischer Notfall — Symptome: ausgeprägte Hypotonie, Bradykardie, Arrhythmie; Behandlung: supportive Maßnahmen, i.v. Calcium, Vasopressoren, ggf. temporäre Herzschrittmachertherapie.
  • Lagerung & Transport: Raumtemperatur 15–30 °C, trocken und lichtgeschützt aufbewahren; außerhalb der Reichweite von Kindern.
  • Absolute Gegenanzeigen: Schwere Hypotonie (syst. <90 mmHg), fortgeschrittener AV‑Block (2.–3. Grad ohne Schrittmacher), Sick‑Sinus‑Syndrom ohne Schrittmacher, schwere Herzinsuffizienz, Überempfindlichkeit.
  • Häufige Nebenwirkungen: Obstipation, Schwindel, Müdigkeit, periphere Ödeme, Bradykardie.

Wichtige Erkenntnisse Aus Aktuellen Studien

Bedeutende Studien Aus Den Jahren 2022–2026 (Einschließlich Deutscher Studienzentren)

Welche neuen Daten gibt es zur Langzeitwirkung von Verapamil retard?

Randomisierte Studien und Registeranalysen zwischen 2022 und 2026 haben verstärkt ER‑Formulierungen von Verapamil untersucht, darunter Verapamil retard und Calan SR.

Mehrere multizentrische Register aus Deutschland und EU‑Zentren berichten über stabile Blutdrucksenkung bei Tagesdosen von 180–240 mg.

In Studien zur chronischen Angina wurde bei ER‑Formulierungen eine deutliche Reduktion der Symptomlast beschrieben.

Studien zeigten zudem bessere Adhärenz mit ER‑Formulierungen gegenüber IR‑Tabletten, weil die Einnahmefrequenz reduziert wird.

Wichtigste Ergebnisse

ER‑Verapamil (120–240 mg) erreichte gleichmäßige Blutdruckkontrolle bei den meisten Patienten und reduzierte nächtliche Blutdruckvariabilität.

Retardpräparate wurden mit höherer Therapietreue in Verbindung gebracht, was klinische Outcomes verbessern kann.

Vergleichende Head‑to‑Head‑Daten gegen moderne DHP‑Calciumantagonisten wie Amlodipin in älteren multimorbiden Kohorten sind jedoch noch limitiert.

Erkenntnisse Zur Sicherheit

Pharmakovigilanzdaten 2022–2025 zeigen konstante Meldungen zu Bradykardie und peripheren Ödemen.

Schwere Ereignisse wie AV‑Block und Verschlechterung einer Herzinsuffizienz blieben selten und traten häufiger bei Komedikation mit Betablockern oder bei bestehender Leberinsuffizienz auf.

Deutsche Kliniken empfehlen individuelles Dosis‑Titrationsschema und engmaschiges Monitoring, insbesondere EKG‑Kontrollen und Leberwerte bei älteren Patienten.

Klinischer Wirkmechanismus

Einfach Erklärt (Für Patienten Verständlich)

Wie wirkt Calan SR im Körper?

Calan SR (Verapamil) blockiert bestimmte Calciumkanäle im Herzen und in der Gefäßmuskulatur.

Durch diese Blockade verlangsamt sich der Herzschlag und die Gefäße erweitern sich.

Das Ergebnis sind sinkender Blutdruck, geringere Herzarbeit und weniger Brustschmerz bei Angina.

Bei manchen Herzrhythmusstörungen kann Verapamil die Erregungsleitung verlangsamen und so Rhythmusstörungen dämpfen.

Wissenschaftliche Erläuterung (Auf Grundlage Von BfArM‑ Und EMA‑Daten)

Verapamil gehört zur Gruppe der Phenylalkylamine (ATC C08DA01) und zeigt eine ausgeprägte kardiale Selektivität.

Die Pharmakodynamik umfasst negative inotrope, chronotrope und dromotrope Effekte.

ER‑Tabletten liefern stabile Plasmakonzentrationen über 24 Stunden und reduzieren Spitzen‑ und Talfälle.

Pharmakokinetisch wird Verapamil hauptsächlich hepatisch metabolisiert und ist vom First‑Pass‑Effekt betroffen.

Deshalb sind Dosisanpassungen bei Leberinsuffizienz notwendig und CYP3A4‑Vulnerabilität besteht.

BfArM‑ und EMA‑Dokumente empfehlen EKG‑Überwachung bei Therapiebeginn und bei Kombination mit Betablockern oder anderen AV‑block‑wirksamen Substanzen.

Zugelassene Und Off‑Label‑Anwendungen

Zugelassene Anwendungsgebiete In Deutschland (BfArM, G‑BA)

Für welche Indikationen ist Verapamil zugelassen?

Verapamil retardpräparate sind in der EU und in Deutschland für die Behandlung von Hypertonie, chronischer Angina pectoris und bestimmten supraventrikulären Tachykardien zugelassen.

Die G‑BA regelt Erstattungsfähigkeit bei der GKV, wobei klassische Verapamil‑Generika meist keiner AMNOG‑Neubewertung unterliegen.

Ärztliche Entscheidungen über Verordnung sollten SmPC‑Angaben und individuelle Nutzen‑Risiko‑Abwägungen berücksichtigen.

Wichtige Off‑Label‑Anwendungen In Der Deutschen Klinikpraxis

In welchen Situationen wird Verapamil off‑label eingesetzt?

Fachärztlich gesteuerte, selektive Anwendung bei bestimmten Arrhythmien wird in Kliniken gelegentlich off‑label eingesetzt.

Eine seltene Off‑Label‑Indikation ist die Migräneprophylaxe, die nur unter Spezialistenkontrolle in Erwägung gezogen wird.

Pädiatrische Anwendungen sind selten und erfolgen nur unter kardiologischer Leitung mit gewichtsbasierten Dosen.

Für Langzeitrezepte ist die Dokumentation der Indikation wichtig und die Apothekenberatung (öffentliche wie Online‑Apotheken) unterstützt die Patientenaufklärung.

Dosierungsstrategie

Allgemeine Dosierung (Gemäß E‑Rezept‑Vorgaben)

Wie wird Verapamil üblicherweise dosiert?

Hypertonie: In der Regel 180–240 mg/Tag in Form von ER‑Tabletten, einmal täglich oder als geteilte Dosis.

Chronische Angina: IR‑Formulierungen 80–120 mg drei Mal täglich.

Arrhythmien: Dosen zwischen 240–320 mg/Tag in geteilten Gaben, abhängig vom Rhythmus und EKG‑Befund.

Im Rahmen des E‑Rezepts muss die Verordnung Form (retard), Stärke und Verordnungsdauer klar angeben.

Dauerrezepte sind in Deutschland häufig für 90–120 Tage ausgestellbar.

Dosisanpassungen Bei Besonderen Patientengruppen (Kinder, Senioren, Multimorbide Patienten)

Welche Anpassungen sind nötig bei älteren Patienten?

Senioren beginnen oft mit einer niedrigeren Anfangsdosis, z. B. 120 mg ER, und werden langsam titriert.

Enge Kontrollen von Blutdruck, Puls und EKG sind insbesondere bei Kombinationsbehandlung erforderlich.

Bei Leberinsuffizienz ist eine Dosisreduktion empfohlen, da Verapamil hepatisch metabolisiert wird.

Niereninsuffizienz beeinflusst Verapamil weniger direkt, Dialyse hat keinen großen Effekt, trotzdem ist engmaschiges Monitoring sinnvoll.

Pädiatrie: Off‑label, nur nach Spezialistenrichtlinien und gewichtsbasiert; allgemeine Empfehlungen aus SmPC beachten.

Praktische Hinweise: ER‑Tabletten nicht zerkauen oder zerdrücken; vergessene Dosis nicht doppelt einnehmen.

Sicherheitsaspekte

Gegenanzeigen (Schwangere, Ältere Menschen)

Für welche Patienten ist Verapamil ungeeignet?

Absolute Gegenanzeigen sind schwere Hypotonie (systolisch <90 mmHg), fortgeschrittener AV‑Block (2.–3. Grad ohne Schrittmacher), Sick‑Sinus‑Syndrom ohne Schrittmacher, schwere Herzinsuffizienz und Überempfindlichkeit gegen Verapamil.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Verapamil nur bei zwingender Indikation nach sorgfältiger Nutzen‑Risiko‑Abwägung eingesetzt werden.

Ältere Patienten haben ein erhöhtes Risiko für Hypotonie und Stürze und benötigen engmaschige Überwachung.

Nebenwirkungen (Daten Aus Der Pharmakovigilanz)

Welche Nebenwirkungen treten am häufigsten auf?

Pharmakovigilanzdaten listen Obstipation als häufigste Nebenwirkung, gefolgt von Schwindel, Müdigkeit und peripheren Ödemen.

Bradykardie und AV‑Block sind dokumentiert, besonders bei Kombination mit Betablockern oder Digitalis.

Im Notfall bei Überdosierung sind Hospitalisierung, i.v. Calcium und vasopressorische Unterstützung sowie ggf. temporäre Schrittmachertherapie angezeigt.

Überblick Über Wechselwirkungen

Wechselwirkungen Mit Lebensmitteln (Kaffee, Bier, Milchprodukte)

Gibt es Nahrungsmittel, die Verapamil beeinflussen?

Koffein aus Kaffee hat keine direkte pharmakokinetische Interaktion mit Verapamil, kann aber kardiale Symptome verstärken und sollte moderat konsumiert werden.

Alkohol (z. B. Bier, Wein) kann die hypotensive Wirkung verstärken und das Sturzrisiko erhöhen.

Milchprodukte zeigen keine relevante Interaktion mit der Verapamil‑Absorption.

Zu Vermeidende Arzneimittelkombinationen (Häufige Dauermedikationen In Deutschland)

Welche Arzneimittel erfordern besondere Vorsicht?

CYP3A4‑Inhibitoren wie Clarithromycin oder bestimmte Azol‑Antimykotika erhöhen Verapamilspiegel.

CYP3A4‑Induktoren wie Carbamazepin können die Wirkung abschwächen.

Kombination mit Betablockern oder Digitalis erhöht das Risiko für Bradykardie und AV‑Block.

Einige Statine sind CYP3A4‑abhängig; bei kombinierten Therapien ist Dosis‑ und Interaktionskontrolle erforderlich.

Häufige Dauermedikationen in Deutschland, z. B. Metformin, Statine oder DOAKs, sollten im Interaktionscheck durch Apotheker berücksichtigt werden.

Analyse Von Patientenerfahrungen

Daten Aus Patientenbefragungen (GKV‑ Und PKV‑Versicherte)

Was berichten Patienten über Verapamil?

Umfragen unter Versicherten zeigen gute Wirksamkeit bei Blutdruckkontrolle, besonders mit ER‑Formulierungen durch reduzierte Einnahmefrequenz.

Häufige Beschwerden sind Obstipation und Müdigkeit; ältere Patienten berichten öfter über Schwindel und Schlafstörungen.

Die Apothekerberatung wird von Patienten als entscheidend für das Verständnis von Nebenwirkungen und Wechselwirkungen empfunden.

Trends Aus Foren (Sanego, Jameda)

Welche Themen dominieren in Patientenforen?

Forendiskussionen behandeln Markenunterschiede zwischen Isoptin, generischen Verapamil‑Retardpräparaten und Issues wie Verfügbarkeit und Preis.

Viele Nutzer loben die einfache Handhabung von ER‑Tabletten, sehen aber Unterschiede in Verträglichkeit zwischen Herstellern.

Patienten wünschen leicht verständliche Beipackinformationen und klare Hinweise durch die Apotheke, etwa zu Alkohol, Kaffee und Ernährung.

Verfügbarkeit & Preisübersicht

Öffentliche Apotheken, Online‑Apotheken, Preise In Euro

Wie ist die Versorgungslage in Deutschland?

Verapamil‑Retardgenerika wie Verapamil ratiopharm, Verapamil Stada und Verapamil Hexal sind in öffentlichen Apotheken und großen Online‑Apotheken erhältlich.

Originalpräparate wie Calan SR sind primär Importware oder verfügbar bei speziellem Bedarf.

Preisrahmen (Orientierung): Generika Retardtabletten 120–240 mg meist zwischen ~3 € und ~25 € pro Packung, abhängig von Packungsgröße und Rabattverträgen.

Markenpräparate/Importe können zwischen ~20 € und ~60 € liegen.

Die GKV‑Erstattung hängt von Rabattverträgen und Aut‑Idem‑Regel ab; PKV‑Tarife übernehmen üblicherweise die Kosten, je nach Tarif.

In unserer Online‑Apotheke ist Calan SR mit gültigem Rezept bestellbar und wir bieten diskrete Lieferung innerhalb von 5–14 Tagen an.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Vergleichstabelle (Generika Vs. Originalpräparate)

Produkt Wirkstoff Vorteile Nachteile
Calan SR (Original) Verapamil (ER) Bekannte Formulierung, stabile Freisetzung Höherer Preis, begrenzte Verfügbarkeit
Verapamil Generika (ratiopharm, Stada, Hexal) Verapamil (ER) Kostengünstig, breite Verfügbarkeit Herstellerabhängige Unterschiede in Hilfsstoffen möglich

Vorteile Und Nachteile

Verapamil bietet kardiale Selektivität und eignet sich besonders bei bestimmten Arrhythmien.

Nachteile sind Obstipation, ausgeprägte Interaktionspotenziale und eingeschränkte Eignung bei schwerer Herzinsuffizienz.

Amlodipin hat starke Blutdrucksenkung und seltener Bradykardie, führt aber häufiger zu peripheren Ödemen.

Diltiazem ist eine Alternative mit teils ähnlichem Wirkprofil und wird je nach Patientensituation gewählt.

Die Wahl hängt von Indikation, Komorbiditäten, Interaktionsrisiko und Kosten ab.

Regulatorischer Status

Welche Regelungen gelten in Deutschland?

Verapamil‑Produkte sind verschreibungspflichtig (Rx).

Das BfArM publiziert Zulassungsdokumente und Fachinformationen (SmPC), die verbindliche Angaben zu Dosierung und Nebenwirkungen enthalten.

Der G‑BA regelt Erstattungsfragen, wobei klassische Generika selten AMNOG‑Pflichten unterliegen.

Apotheken müssen Wechselwirkungsprüfungen und Abgabehinweise gemäß AMBV sicherstellen.

Pharmakovigilanzmeldungen sollten an die zuständigen Behörden wie BfArM erfolgen.

Häufig Gestellte Fragen

Ist Calan SR rezeptpflichtig?

Ja, Calan SR ist verschreibungspflichtig (Rx).

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Generika sind häufig erstattungsfähig durch die GKV, abhängig von Rabattverträgen; PKV‑Regelungen variieren.

Darf man ER‑Tabletten teilen?

Nein, ER‑Tabletten nicht zerkauen oder teilen, da die Wirkstofffreisetzung gestört wird.

Was tun bei vergessener Dosis?

Sobald Sie sich erinnern, nehmen Sie die Dosis ein, es sei denn, die nächste Einnahme steht kurz bevor; nicht verdoppeln.

Was sind die häufigsten Nebenwirkungen?

Obstipation, Schwindel, Ödeme und Bradykardie.

Welche Wechselwirkungen sind besonders wichtig?

CYP3A4‑Inhibitoren/Induktoren, Betablocker und Digitalis erfordern ärztliche bzw. apothekerliche Abklärung.

Wie reise ich mit dem Medikament innerhalb der EU?

Führen Sie das Medikament in der Originalverpackung und idealerweise das Rezept oder ein ärztliches Attest mit.

Empfohlene Visuelle Inhalte

Welche Bilder und Grafiken helfen Patienten am meisten?

  • Infografik Wirkmechanismus (Herz/Gefäß) mit Beschriftung „Fachinformation/BfArM‑konform“.
  • Dosis‑Flowchart (ER vs. IR; Start‑/Titrationsschema, Dosisanpassung bei Leberinsuffizienz).
  • Interaktionsdiagramm (CYP3A4‑Interaktionspartner).
  • Patienten‑Leaflet mit Alltagstipps (Alkohol, Kaffee, Abendessen, Obstipation).
  • Preisvergleichstabelle Original vs. Generika.

Bildstil: klinisch seriös, kurze Videos (30–60 s) mit Apotheker‑Erklärung empfohlen.

Barrierefreiheit: Alt‑Texte und einfache Sprache für ältere Nutzer und E‑Rezept‑Patienten.

Lagerung & Transport

Wie sollte Verapamil gelagert werden?

Lagern bei Raumtemperatur 15–30 °C, trocken und vor Wärme geschützt.

Feuchtigkeit, z. B. Badezimmer, ist zu vermeiden.

Beim Transport innerhalb der EU Originalverpackung und Rezept/Attest mitführen.

Bei Hitzeperioden direkte Sonneneinstrahlung vermeiden; kurzfristig Kühltasche möglich, nicht einfrieren.

Empfehlung bei Flugreisen: Mitnahme im Handgepäck, ggf. ärztliches Attest für Flüssigkeiten.

Entsorgung: Nicht mehr benötigte Tabletten in der Apotheke abgeben, nicht über Hausmüll.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Worauf achtet die Apotheke bei der Beratung?

Apotheker sollten den Retardcharakter erklären und darauf hinweisen, ER‑Tabletten nicht zu zerkauen.

Empfehlung zur Einnahmezeit: ER‑Tabletten meist abends, um Blutdruck‑ und Belastungsspitzen zu glätten.

Ballaststoffreiche Ernährung hilft gegen Obstipation, und ausreichend Flüssigkeit ist wichtig.

Alkoholkonsum sollte vermieden werden, bis die individuelle Verträglichkeit geprüft ist.

Monitoring: Regelmäßige Kontrolle von Blutdruck, Puls, EKG und Leberwerten bei langfristiger Therapie.

Materialien: Beipackzettel, Apotheken‑Flyer und kurze Erklärungsvideos können die Adhärenz verbessern.

Dokumentation: Medikationsplan und E‑Rezept aktualisieren, Beratung dokumentieren.

Lieferung In Ganz Deutschland

Stadt Region Lieferzeit
Berlin Berlin 5–7 Tage
Hamburg Hamburg 5–7 Tage
München Bayern 5–7 Tage
Köln Nordrhein‑Westfalen 5–7 Tage
Frankfurt Am Main Hessen 5–7 Tage
Stuttgart Baden‑Württemberg 5–7 Tage
Düsseldorf Nordrhein‑Westfalen 5–7 Tage
Dortmund Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage
Essen Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage
Leipzig Sachsen 5–7 Tage
Bremen Bremen 5–9 Tage
Dresden Sachsen 5–9 Tage
Hannover Niedersachsen 5–9 Tage
Nürnberg Bayern 5–9 Tage
Bonn Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage

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